Die Revanche ist perfekt! Deutschland besiegt Spanien mit 28:24

Die Revanche ist perfekt! Deutschland besiegt Spanien mit 28_24
Foto: Twitter / DHB_Nationalteams

Nach der 24:26-Niederlage am vergangenen Samstag gegen Spanien in Magdeburg, ist den deutschen Handballern gestern die Revanche geglückt. In Berlin setzten sich die Bad Boys im Rückspiel mit 28:24 durch. Bundestrainer Christian Prokop zeigte sich nach dem Spiel zufrieden.

Ende gut, alles gut. Getreu nach diesem Motto hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft gestern in Berlin einen 28:24-Testspiel-Erfolg gegen Spanien gefeiert. Am Samstag mussten sich die Bad Boys in Magdeburg noch mit 24:26 gegen die Iberer geschlagen geben. Mit dem Sieg hat die DHB-Auswahl die Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Handballs in Deutschland perfekt beendet.

Deutschland präsentierte sich vor rd. 6.000 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling Halle von Anfang an als die spielbestimmende Mannschaft. Vor allem in der Defensive agierte die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop deutlich verbessert. Mit vielen einfachen Toren lag Deutschland zur Pause mit 16:9 bereits deutlich in Front. Im zweiten Spielabschnitt schaltete die deutsche Mannschaft einen Gang runter, ließ Spanien jedoch nie ernsthaft wieder zurück ins Spiel finden, so dass es am Ende bei dem verdienten 28:24-Erfolg blieb.

Bester Mann auf deutscher Seite war DHB-Goalie Silvio Heinevetter, der die spanischen Schützen reihenweise zur Verzweiflung brachte. Kapitän Uwe Gensheimer war acht Toren bei neun Versuchen der treffsicherste und zugleich beste Werfer Deutschlands. Bei den Spaniern kam Balaguer auf 6 Tore.

Bundestrainer Prokop zeigte sich nach dem Spiel deutlich zufriedener als noch am Samstag: „Wir haben zweimal wichtige Erkenntnisse gesammelt, genau das habe ich mir gewünscht. Es war eine ganz wichtige Woche, in der wir viele Dinge trainiert haben. Das haben wir zweimal unterschiedlich auf die Platte gebracht. Heute hatten wir eine deutlich aggressivere Abwehr mit mehr Überzeugung und haben öfter das spanische Spiel unterbrochen, was nicht einfach ist. Wir waren konsequenter und wachsamer, daneben kamen wir besser ins Tempospiel.“

Auch Uwe Gensheimer betonte, dass man die nötigen Lehren aus dem ersten Spiel schnell gezogen hat: „Wir haben mehr Druck aufgebaut als gestern und sind gut ins Spiel gekommen. Christian Prokop hat intensiv mit uns gearbeitet, die Woche war gut, wir haben die richtigen Lehren aus dem ersten Spiel gezogen.“

Statistik Deutschland – Spanien in Berlin 28:24 (15:9)

Deutschland: Wolff, Heinevetter; Gensheimer (8/4), Lemke, Kunkel (2), Wiede (2), Pekeler (5), Weinhold,  Kneule (1), Weber (3), Fäth (1), Groetzki (1), Häfner (2), Hornke, Kühn, Kohlbacher (2), Drux (1)

Spanien: Perez de Vargas, Corrales, Hernandez; Sanchez (1), Gurbindo (2), Fernandez, Rivera (4/3), Entrerrios, Alex Dujshebaev (4/2), Morros, Gomez, Guardiola, Goni (3), Garcia (2), Balaguer (6), Figueras (1), Pinero, Dani Dujshebaev (1)

Zeitstrafen:Deutschland 4 Minuten (Kühn, Kohlbacher) – Spanien: 6 Minuten (Sanchez, Gurbindo, Goni) –Rote Karte:Kohlbacher (48.)