Offiziell! EHF lehnt Sloweniens Protest ab

EM-Qualifikation 2018
Foto: Armin Kübelbeck / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Gute Nachrichten für die deutsche Handball-Nationalmannschaft. Die Europäische Handball-Föderation EHF hat den Protest des slowenischen Verbands gegen das 25:25-Unentschieden offiziell abgelehnt. Damit bleibt es bei der Punkteteilung.

Schluss, aus und vorbei! Hinter das gestrige Vorrundenspiel zwischen Deutschland und Slowenien kann nun endgültig ein Haken gesetzt werden. Der slowenische Einspruch gegen die Wertung des 25:25-Unentschieden ist abgelehnt worden. Dies teilte die Europäische Handball-Föderation EHF am Dienstagmittag  nach einer Tagung der Disziplinarkommission mit.

Bob Hanning zeigt sich zufrieden

Während bei den Fans nach dem gestrigen Spiel und der durchaus komplexen Regelsituation leichte Zweifel aufkamen ob das Spiel und das Ergebnis Bestand haben werden, zeigte sich DHB-Vizepräsident Bob Hanning nach der finalen Entscheidung selbtsischer: „Für uns war es klar, dass die Entscheidung nur so ausgehen konnte. Wir sind froh, dass wir nun Klarheit haben. Die Entscheidung der EHF überrascht uns nicht, da diese regelkonform war und ist.“

Was war passiert? Bei dem slowenische Protest ging es um die Frage, ob der Siebenmeter, der zum Ausgleichstor in der Nachspielzeit für die deutsche Mannschaft durch Tobias Reichmann geführt hatte, regelkonform war oder nicht. Drei slowenische Spieler hatten den Anwurf für Deutschland durch Paul Drux verhindert. Streitpunkt war, ob der Ball von Drux vor oder nach der Schlusssirene die Hand verließ. Die litauischen Schiedsrichter hatten vor ihrer Entscheidung am Montagabend den Videobeweis zu Rate gezogen.

Durch die Bekanntgabe der EHF hat das deutsche Team vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Mazedonien am Mittwoch (18.15 Uhr) weiterhin 3:1-Punkte auf dem Konto und hat sich vorzeitig für die Hauptrunde qualifiziert.