Slowenien kündigt Protest nach Videobeweis-Drama an

Handball EM 2018 Finale
Foto: EHF

Der slowenische Handballverband möchte Protest gegen das 25:25-Unentschieden gegen Deutschland einlegen. Das Team von Veselin Vujovic möchte das Ergebnis nach dem Videobeweis-Drama nicht akzeptieren. Der DHB zeigte sich nach der Ankündigung gelassen und geht von einer regelkonformen Entscheidung aus.

Das 25:25-Unentschieden zwischen Deutschland und Slowenien wird uns wohl noch den einen oder anderen Tag länger beschäftigen als gedacht. Grund hierfür ist die Ankündigung des slowenischen Verbands Protest gegen die Videobeweis-Entscheidung nach Abpfiff der Partie einzulegen.

Gegen was genau Slowenien Protest einlegen möchte ist bisher noch nicht bekannt, Eine Reaktion der Europäischen Handball Föderation (EHF) steht noch aus und dürfte vermutlich erst im Laufe des morgigen Tages folgen.

DHB zeigt sich gelassen

Während die Gemüter auf slowenischer Seite nach dem Abpfiff und dem Last Second-Ausgleich kaum zu beruhigen waren, äußerte sich der Deutsche Handball-Bund in einer Erklärung gelassen: „Die Schiedsrichter haben die Möglichkeit des Videobeweises genutzt und die letzten Sekunden intensiv begutachtet. Ihre finale Entscheidung ist regelkonform. Die sportliche Enttäuschung unseres Gegners ob des dramatischen Spielendes verstehen wir, aber einem Protest der slowenischen Delegation sehen wir gelassen entgegen.“

Ganz trivial war die Entscheidung der beiden litauischen Unparteiischen nicht, Grund hierfür ist ein neues Regelwerk beim Handball, welches es überhaupt erst ermöglicht hat, dass Deutschland nach Abpfiff der Partie nochmals einen 7-Meter zugesprochen bekommt.

Die Kollegen von SPORT1 haben dies im Rahmen eines Facebook-Posts prima zusammengefasst:

Es wird spannend zu sehen ob die EHF die Entscheidung tatsächlich nochmals revidiert oder ob es am Ende bei dem Remis und der Punkteteilung bleibt.